Heute habe ich wohl eine der bewegendsten Begegnungen meines Lebens gemacht. Zu Besuch bei unserem Projekt Fit 4 Life&Job mit den Youngsters und auch am Nachmittag im Coolness Training kam Andreas Marquardt - ein ehemaliger Zuhälter, einer der bekanntesten, härtesten und brutalsten in Berlin. Um dies zu verstehen, kann ich nur Dokuausschnitte auf YouTube.com ('andreas marquardt' eingeben), das Buch 'Härte' von ihm und seine Webseite www.andreasmarquardt.de empfehlen. Er hat uns den ganzen Tag aus seinem Leben erzählt. Als Kind wurde er von seinem Vater gewalttätig misshandelt, von seiner Mutter jahrelang sexuell missbraucht. Er hat sich zum Kampfsportler ausbilden lassen, hat in Karate etliche Titel geholt, Asienmeister, Vizeweltmeister etc. - und nebenbei war er eben Zuhälter, der auch 8 Jahre im Knast verbracht hat. Ich bin neben ihm gesessen und habe mich teils gefühlt, wie in einem Film - eine Realityshow, aber extremer, härter und mit Geschichten, die einem in der Seele wehtun. Ich kann meine Gefühle derzeit nicht beschreiben, es war ein einzigartiges Erlebniss, zu hören, was Andy erlebt hat, wie er sich von diesem 'alten' Leben trennen konnte und wo er heute steht. Nicht nur ich, sondern auch die Trainer, alle unsere Teilnehmer waren beeindruckt, erschüttert, von Respekt und Bewunderung erfüllt. Es war auuserdem ganz wichtig, welche Botschaft Andy unsern Schützlingen mitgegeben hat - nämlich das Gewalt kein Ausweg ist - und das Macht und Geld alleine nicht glücklich macht. Dass es einen anderen, stärkeren und besseren Weg gibt, etwas aus seinem Leben und seiner Persönlichkeit zu machen und dass es einen Weg hinauf gibt, selbst wenn man ganz unten ist. Ich glaube, dass es für die Teilnehmer unheimlich nützlich war, dies von einem solchen Mann zu hören und ich bin überzeugt, dass sie diese Begegnung zum Nachdenken anregen wird - was sie auch wirklich nötig haben.....Beim Mittagessen mit uns Trainern war er ein humorvoller, lieber Mensch, stupft mich an und schüttelt den Kopf, als ich an meinen Nägeln kaue, lächelt. So, dass seine Erzählungen manchmal so schwer zu asoziieren sind. Am 17. April kommt eine Doku auf RTL 2, und ich empfehle allen, da reinzuschauen.
Es war einmal mehr ein Tag in diesem Job, an welchem ich dankbar bin, hier gelandet zu sein und das alles miterleben zu dürfen. Ich habe hier das Gefühl, niemals zuvor richtiger gewählt zu haben und mehr gelernt zu haben. Nebst den emotionalen, harten, nervigen und traurigen Momenten, ist die Arbeit von Freude, Spass, Erfolgserlebnissen, Herz und viel, viel wertvollem Austausch geprägt. Ich habe nicht nur das Trainerteam, sondern auch jeden einzelnen der Kiddies in mein Herz geschlossen und es interessiert und bewegt mich jeden Tag wieder, ihre Entwicklung miterleben und unterstützen zu können und vorallem von ihnen so wunderbar aufgenommen worden zu sein.
Kleines Spassbeispiel: Ich renne den ganzen letzten Mittwoch mit dem Schweizshirt umher, prahle herum, wie wir die Deutschen platt machen werden, und reize alle bis aufs Letzte - wodurch ich natürlich die Feier meiner Niederlage am nächsten Tag nur so angeheizt habe :-) Habe aber brav meine Wettschulden beglichen und zum Trost haben die Schätze mich von dem Geld mit Süssigkeiten eingedeckt....so süss sind die.
Ausserdem lohnenswert zu lesen - die Presseberichte auf www.anti-gewalt-zentrum.de.
Montag, 31. März 2008
Donnerstag, 13. März 2008
Adventurous Girlsweekend, Hurricane, Strike
FOTOS: Sightseeing mit Velo - Apérotime auf dem Fernsehturm - Mmmmh, jutes Bier! - THE GATE - Home Stores sind die Besten beim Shoppen; ideal zum Pause machen......
Vergangenes Wochenende war wiedermal ziemlich Lucie-Klassiker-mässig.....angefangen damit, dass ich am Freitag Abend hinter Til Schweiger an der Kasse im Supermarkt gestanden habe und er mich freundlicherweise vorgelassen hat, weil ich doch nur Milch und Eier kaufte....er sieht auch in echt so gut aus! Dementsprechend war mein Herzschlag....:-)
Vergangenes Wochenende war wiedermal ziemlich Lucie-Klassiker-mässig.....angefangen damit, dass ich am Freitag Abend hinter Til Schweiger an der Kasse im Supermarkt gestanden habe und er mich freundlicherweise vorgelassen hat, weil ich doch nur Milch und Eier kaufte....er sieht auch in echt so gut aus! Dementsprechend war mein Herzschlag....:-)
Am Samstagmorgen kam Gaynor, meine englische Freundin aus Basel zu Besuch. Wir holten ein Mietvelo für sie, da hier die ganze U-Bahn und Busbetrieb seit mehr als einer Woche streikt. Machten uns natürlich sofort los an den Ku'damm um dort das Starbucks zu belagern, die Shops beim Powershopping durchzuscannen und aber auch die Gedächtniskirche zu besichtigen! Später ging es weiter zum Fernsehturm, Berlin bei Nacht und natürlich erstmal einen Apéro.....später nur noch kleines Abendessen und dann ins Bett......Sonntag blauer Himmel, also raus in den Park zum Jogging, dann Brunch - und dann die Entscheidung, einen dieser Touribusse zu besteigen mit Guide :-) > ging alles wunderbar, bis wir am Brandenburger Tor ankamen. Bus hält, Gaynor und ich als euphorische Touristinnen klettern raus um Fotos zu machen. Pech für uns - denn als wir zurückkommen, ist der Bus weg.....und mit ihm meine Jacke mit allen Schlüsseln drin (Velo, Wohnung, Geschäft).....naja, wir warteten dann eine schlappe Stunde (ich peinlich zitternd in der Kälte) - bis dann wieder irgendwann wiedermal so ein Bus kam und setzten uns rein, versuchten noch irgendwie was von den historischen Erzählungen mitzubekommen - zwischendurch hysterisches Gelächter ab dieser dummen Story. Wir fahren mit, bis zum Ende der Tour, Busfahrer und Führerin haben eigentlich Feierabend, aber müssen wohl den Bus kontaktieren, in welchem meine Jacke drin ist.....So machen sie einen Treffpunkt aus zur 'Jackeübergabe'.....ich sitze etwas idiotisch im Hintergrund und traue mich nicht recht zu atmen - ist mir alles irgendwie ein bisschen peinlich :-)) Gottseidank treffen wir den anderen Bus, meine Jacke ist da - danke sagen und nix wie weg!!! Da stehen wir nun, am Ernst-Reuther-Platz, keine U-Bahn, Velos am Alex....Gaynor hat die hervorragende Idee zu trampen......nagut, besser als laufen, denk ich.....da stehen wir, nicht länger als eine Minute fährt der neueste und fetteste Mercedes vor . Darin sitzt ein in Nadelstreifen gekleideter Arzt, der sich offensichtlich sehr freut, uns rumchauffieren zu dürfen - und fährt mit uns die sage und schreibe GANZE Sightseeingtour nochmals ab. Aus schlechtem Gewissen erklären wir ihm erst nach 20 Minuten, dass wir gerne nach Hause möchten, weil wir ja das alles gerade eben gesehen haben....worauf uns er dann gnädigerweise zum Alex brachte und wir mit den Velos noch nach Hause trampten.....wir waren um 21h im Bett - fix und fertig, aber haben auf der ganzen Heimfahrt und auch zu Hause nur noch gequietscht vor Lachen....Gaynor begann noch mit meinem Nachbar am Fenster Zeichensprache zu sprechen, bis ich sie zurückpfiff, schliesslich muss ICH hier noch weiter wohnen! ;-)
Ansonsten ist es nach wie vor toll hier - ich möchte nebenbei erwähnen, dass das Orkantief Johanna uns beehrt und die BVG ach wie vor streikt - das heisst für mich, nur mit Velo unterwegs sein. Das ginge ja noch. NUR - mein Arbeitsplatz liegt schlappe 26km von meinem Zuhasue entfernt. Das heisst, 52km am Tag - ca. 3 Stunden Velofahrt - im Orkan! Ich hatte ja meine Regenhose auf den Philippinen dabei, weil ich mich da auf solche Abenteuer eingestellt habe, aber HIER hatte ich das nicht erwartet.....toll, wirklich, KLASSE! :-).......
Freitag, 29. Februar 2008
Duschradio, Velo, Waschsalon
Heute ist ein guter Tag! Ich habe nämlich soeben ein Occasionvelo MIT Korb und einem Thundersupersicheren Ultraschloss für 60Euros erstanden!! Ich bin total happy. Mal abgesehen davon, dass es mich 10 Stunden kostet, bis ich dieses bescheuerte Schloss auf und zu gemacht habe (es ist etwas kompliziert . NEIN, es hat keine Zahlen. Aber irgendwie geht das mit dem Schlüssel schwer...:-))radle ich schon wie eine Einheimische durch die Gegend. Naja, nicht ganz. Ehrlich gesagt nerve ich alle und halte ein bisschen den Verkehr an, weil ich dauernd die Augen auf irgendwelchen neuen Entdeckungen am Strassenrand habe (fahre aufgrund dessen etwas unkoordiniert und langsam) und dann gegebenenfalls auch auf einmal total aprupt anhalte. Ja also bitte, ich muss doch mal sehen was es hier alles so hat! Habe ja bisher noch nicht so viel von meinem Quartier mitbekommen, und je mehr ich davon sehe, desto begeisterter bin ich, es ist wie für mich geschaffen.
Am Mittwoch war ich um 21:00 abends waschen im Waschsalon. Hey und es hat alles funktioniert! Keine Pannen. Es war sogar ein netter Herr da (ca. 3 Meter breit, blonder Schnauz, Leder-Biker-Jacke, Kopftuch - kennt Ihr Hulk Hogan? - ja.) der mir alle Nummern der Waschmaschinen, Thumbler und Schleudern gesagt hat, die zu bevorzugen sind. Wie ich mich genau verhalten soll um nicht entführt zu werden und wollte mich auch gleich während der Waschzeit ins Pub zu seinen Bikerfreunden mitnehmen. Ich habe dankend abgelehnt. Aber um die Tipps war ich echt dankbar! Und mit diesem Typen in meiner Nähe wäre mir bestimmt kein Besoffener zu nahe gekommen :-))
Bei der Arbeit läufts super. Es wird von Tag zu Tag besser. Das Team (Oli, der Leiter, Marc und Basti, 2 Trainer, Skanda ein Co-Trainer, Peter, Sozialarbeiter, und Anne, eine Kurzpraktikantin)ist der Wahnsinn. Die haben mich so gut aufgenommen und die Zusammenarbeit ist einfach riesig und wir haben so viel Spass. Bei der Lobrunde am Donnerstag ( auch ein Coachingelement ) meinten sie, es sei, als wäre ich schon immer da gewesen und sie wüssten gar nicht mehr, wie es war als ich noch nicht da war! Aber so fühlt es sich auch an, wir sind schon so vertraut, dass es ist, als ginge das schon ewig so. Die Teilnehmer waren etwas scheu, aber haben auch wirklich sehr süsse Dinge gesagt (Du hast immer ein Lächeln auf den Lippen; Du bist so hilfsbereit; Du hast so viel erreicht in Deinem Leben). Ich war gerührt. In 2 Wochen ist der Monatsausflug. Da machen wir immer was und von den Teilnehmern dürfen die mitkommen, die die meisten Motivationspunkte gesammelt haben (die gibts bei Pünktlichkeit, regelmässige Anwesenheit etc.) - die gehen Cart fahren!!! Geeeeeeeeeeeeeeil.
Das Gelände rund ums Zentrum (übrigens: anti-gewalt-zenrum.de) ist ein endlos grosses Waldgebiet, wo ich in den Pausen mit dem Hund von Marc gehe und nach der Arbeit so richtig losjoggen kann - man könnte meinen, man sei irgendwo im Engadin in einem der Wälder, so schön ist es da. Der Weg von mir dahin kostet mich eine Stunde ein Weg, aber dafür arbeite ich Montags und mittwochs erst ab 12h - 19h, ansonsten 8:30 - 14h. So habe ich noch Zeit und das entschädigt und ich bin auch etwas raus aus der Stadt. Basti meinte, es ist ganz bestimmt nicht eine Gegend wo man wohnen möchte, somit ist Kreuzberg ideal.
So, jetzt gibts noch schöne Blumen für in mein bescheidenes Reich, eventuell noch Anprobe dieses abgefahrenen Sommerkleides welches ich soeben in einem Schaufenster erblickt habe (und wieder den Verkehr gestaut habe) und dann heimradeln! :-)
Sonntag, 24. Februar 2008
Berlin - the CAPITAL
Nachdem von den Philippinen zurückgekehrt bin, habe ich am 17.9.07 mein Studium an der Fachhochschule für Soziale Arbeit begonnen. Ich habe mich auch wunderbar wieder in meiner Heimat enigelebt und war zufrieden, wieder da zu sein - obwohl mir das Meer und die Natur der Inseln wahnsinnig gefehlt haben.
Nun bin ich wieder auf Achse - und zwar in Berlin. Seit dem 16.2.08 wohne ich hier in der Grossbeerenstrasse 29 in Kreuzberg in einer süssen 1-Zimmer-Wohnung und absolviere hier bis zum 1.August mein Praktikum. Die Institution nennt sich das Anti-Gewalt-Zentrum. Das Hauptprojekt heisst ´Fit for Work and Life´und betreut 15 junge Erwachsene, im Alter von 17-23 Jahren, welche keine Arbeit oder Ausbildung haben, aus schwierigen Verhältnissen kommen und somit eingeschränkte Perspektiven haben. Sie werden täglich von 9:00-13:00 von ausgebildeten Trainern gecoacht und mit verschiedenen Arbeiten, Trainings, Gesprächen und Methoden auf das Arbeits-oder Ausbildungsleben vorbereitet. Nebstdem finden 2x die Woche spezifische Anti-Aggressions-trainings statt, einmal mit Männern und einmal mit Frauen. Die Arbeit ist enorm fordernd, total interessant, und auch wenn es sehr anstrengend und teils emotional und traurig ist, macht es grossen Spass. Ich bin in meiner ersten Woche von den Jugendlichen supertoll aufgenommen worden, habe schon einige von ihnen in mein Herz geschlossen und darf mich richtig in die Arbeit integrieren. Auch das Arbeitsteam besteht aus supertollen Menschen, die mit viel Erfahrung, einer enormen Sozialkompetenz, viel Humor und unglaublich professionell diese Coachings gestalten und leiten. Besser hätte ich es nicht treffen können, ich kann hier unheimlich viel lernen. Frauen hat es praktisch keine ausser in den Frauentrainings, aber das macht mir eigentlich nichts aus....:-)
Ansonsten habe ich schon mal meinen Waschsalon entdeckt, bin schon regelmässig ins Training gegangen, letzten Freitag das erste mal Joggen im Park - der ist gleich um die Ecke - wunderschön! 2 Häuser weiter hat es einen Supermarkt der Mo-Sa von 7:00-24:00 (!!!zieht Euch das rein!!!) geöffnet hat und 2 Strassen weiter die coolste Strasse überhaupt mit 1000 süssen Bars, Restaurants, kleinen Boutiqen, Cafes etc. Also das Quartier ist meins.
Am Freitag bis heute war Boris hier, mein ´KATER-BEN-HÜTER´und wir sind zusammen rumgezogen was natürlich mehr Spass macht als alleine. Besonders der Brunch heute morgen - erst ab 10:00! Aber dafür bis 17:00.....das kann man hier überall und die Frühstücks sind einfach herrlich.
Nicole, die auch von meiner Schule hergekommen ist, wohnt gleich um die Ecke, was suuuper ist um spontane Tratschstunden abzuhalten.
Stories? Ja. Einmal falsche U-Bahn, einmal verlaufen auf dem Arbeitsweg, und gestern den ganzen Tag mit Übelkeit im Bett gelegen, nix essen, nix trinken, nix lesen, nur schlafen.....2x kollabiert, aber das ist ja bei mir normal und gottseidank erst, als ich vom Bett runter war (ich habe ein Hochbett!!)
Ich habe Fotos von der Wohnung gemacht aber natürlich den Card Reader vergessen (siehe Philippinen - es fängt schon wieder an) - beim nächsten Mal.
Leg mich jetzt wieder nieder - mein Magen verdirbt mir schon wieder den Appetit. Dabei will ich doch endlich mal eine Currywurst kosten!
Bis bald,
Lucie
Nun bin ich wieder auf Achse - und zwar in Berlin. Seit dem 16.2.08 wohne ich hier in der Grossbeerenstrasse 29 in Kreuzberg in einer süssen 1-Zimmer-Wohnung und absolviere hier bis zum 1.August mein Praktikum. Die Institution nennt sich das Anti-Gewalt-Zentrum. Das Hauptprojekt heisst ´Fit for Work and Life´und betreut 15 junge Erwachsene, im Alter von 17-23 Jahren, welche keine Arbeit oder Ausbildung haben, aus schwierigen Verhältnissen kommen und somit eingeschränkte Perspektiven haben. Sie werden täglich von 9:00-13:00 von ausgebildeten Trainern gecoacht und mit verschiedenen Arbeiten, Trainings, Gesprächen und Methoden auf das Arbeits-oder Ausbildungsleben vorbereitet. Nebstdem finden 2x die Woche spezifische Anti-Aggressions-trainings statt, einmal mit Männern und einmal mit Frauen. Die Arbeit ist enorm fordernd, total interessant, und auch wenn es sehr anstrengend und teils emotional und traurig ist, macht es grossen Spass. Ich bin in meiner ersten Woche von den Jugendlichen supertoll aufgenommen worden, habe schon einige von ihnen in mein Herz geschlossen und darf mich richtig in die Arbeit integrieren. Auch das Arbeitsteam besteht aus supertollen Menschen, die mit viel Erfahrung, einer enormen Sozialkompetenz, viel Humor und unglaublich professionell diese Coachings gestalten und leiten. Besser hätte ich es nicht treffen können, ich kann hier unheimlich viel lernen. Frauen hat es praktisch keine ausser in den Frauentrainings, aber das macht mir eigentlich nichts aus....:-)
Ansonsten habe ich schon mal meinen Waschsalon entdeckt, bin schon regelmässig ins Training gegangen, letzten Freitag das erste mal Joggen im Park - der ist gleich um die Ecke - wunderschön! 2 Häuser weiter hat es einen Supermarkt der Mo-Sa von 7:00-24:00 (!!!zieht Euch das rein!!!) geöffnet hat und 2 Strassen weiter die coolste Strasse überhaupt mit 1000 süssen Bars, Restaurants, kleinen Boutiqen, Cafes etc. Also das Quartier ist meins.
Am Freitag bis heute war Boris hier, mein ´KATER-BEN-HÜTER´und wir sind zusammen rumgezogen was natürlich mehr Spass macht als alleine. Besonders der Brunch heute morgen - erst ab 10:00! Aber dafür bis 17:00.....das kann man hier überall und die Frühstücks sind einfach herrlich.
Nicole, die auch von meiner Schule hergekommen ist, wohnt gleich um die Ecke, was suuuper ist um spontane Tratschstunden abzuhalten.
Stories? Ja. Einmal falsche U-Bahn, einmal verlaufen auf dem Arbeitsweg, und gestern den ganzen Tag mit Übelkeit im Bett gelegen, nix essen, nix trinken, nix lesen, nur schlafen.....2x kollabiert, aber das ist ja bei mir normal und gottseidank erst, als ich vom Bett runter war (ich habe ein Hochbett!!)
Ich habe Fotos von der Wohnung gemacht aber natürlich den Card Reader vergessen (siehe Philippinen - es fängt schon wieder an) - beim nächsten Mal.
Leg mich jetzt wieder nieder - mein Magen verdirbt mir schon wieder den Appetit. Dabei will ich doch endlich mal eine Currywurst kosten!
Bis bald,
Lucie
Freitag, 14. September 2007
Goodbye, Classics, Figures, Christmassongs
My last day in the Philippines. I got back from Panglao Island this morning where I spent another very beautiful week of diving, sunbathing but unfortunately also some fever and toothache.....my reliable immunesystem fighted it successfully but there was no way, after 5pm I lost the fight...so I spent my evenings from 5 on in bed watching HBO for about 6 hours and then sleep till 8 - with 2 diet cokes from my minibar on my cheek and fronthead. Nice!! Got up, felt better and could stand till about 5 again - then back to bed. Today I feel still a bit fragile, but not to worry about. The problem was that I left my medis in Manila, convinced, in my last week nothing will happen to me. Sure. Bravo Lucie.
Apropos Lucie Classics - some things do never change.....:
I forgot all my medicine in Basel. / I forgot my connection cable for my cam in Basel and therefore had to buy a Memory card reader, which I most of the time forgot to bring to the Internetcafe. / I travelled to Long Beach, knowing, I will need to go to Boracay one time in these two months to extend my visa. But I forgot my passport in Manila (Eden had to bring it....) / Once being in Boracay and extending the visa, I left my passport in the copymachine of the copycenter (the Copyguy ran after me with it...) / After paying my hotelbill I forgot my credit card at the reception (the receptiongirl ran after me with it...) / I forgot my key in my hotelroom and therefore had to climb in through the window with ONLY my bikini on. / I fell over a boatrope carrying 3 huge bags, straight on my belly. Jen dying from laughing. 10 Filipinos helping me to get up as if I broke both of my legs. / I lost my iPod. (When? Where? How? NO IDEA!!!) / On several weekends in Romblon I forgot either my showerstuff, my camera, my card reader (as mentioned), my towel etc....spend hell of a lot of money to buy forgotten stuff.....Sounds like Lucie? Hm.......
Figures:
- Shower with a showerhead and hot water: 30 (from around 200)
- Different vehicles: 9 >Minifisherboats, Huge Ferrys, Catamarans, Jeepneys, Trycicles, Motorbikes, Busses, Planes, Pick ups (on the back)
- Drying my hair with a hairdryer: 1
- Wearing closed shoes: only when running
- km of Jogging; ca. 280
- km of swimming: ca. 30
- Mosquitobites: around 150
- Jellyfishbites: 2 (all over!!)
- Eating Mango and Pineapple: 1 a day
- Eating Pasta: 2
What I will miss:
- The beauty of this country. The beaches, the forests, the jungle, the villages, the cities, the mountains. Each single day of this trip I was astonished by the contrasts, the diversity and the prettiness of this place. Many times I had to pause, watch and appreciate in disbelief what I saw. It is overwhelming and amazing what this country offers.
- The helpfulness, the honesty, and the heartiness of the filipinos.
- The sun, the heat!
- Diving....
- The adventure of travelling - the feeling of freedom without having to care about date and time.
- The Gekos
What I look forward to:
- Family, friends, BEN!
- My home
- Swiss food....
- Walking down the street without being stared at from everybody
- Boxtraining
- My Bicycle
- PROSECCO!!!
Tradition in the Philippines is, that the pre-Christmas period starts on September 1st. So, sitting on Panglao Island with 35degrees, having breakfast with seaview and look forward to spend my day at the beach - the background music is 'Silent night' / 'Rudy the rednose reindeer' / 'We wish you...' I can't believe it.....
The Philippines, a country, I hardly heard of before, I hardly knew anything about and all of a sudden had a plan to travel there, live there, work there - a country I can only recommend to everybody to visit and a country I fell in love with.
Goodbye!!
Donnerstag, 6. September 2007
Goodbye Long Beach
Pics:
- Goodbye, my sweet little house at the Beach!!!
- Cotten Eye Joe Dance @ my goodbyeparty (me, Alexis - new volunteer, Jen)
- Me, my kids (Genevieve&Kenneth), Baxer
- Rey and Lucy at the Ferry in SanAgustin (harbourtown, 45min trycicleride from Long Beach), heading off for Long Beach
- Bucket Shower (cold water only - no toilet flush > bucket flush)
- Students at Long Beach Elementary
- Washing and emptying fresh fish for dinner
- Jen and Lucy before their little running marathon from Long Beach to San Agustin (14km)
- Sunset behind my house
- Grocery shopping in San Agustin
- Certificate of Appreciation for Lucie...:-)
That was my last week of volunteering - so I had my leaving party yesterday at Jen's house. It was great. All the teachers showed up, neighbours, mine and Jens family, Delfin (trycicledriver) and of course our 5 dogs, Ekit, Daisy, Shandy, Collie and Baxer. We had so much food and beer it was unbelievable but the Filipinios just LOVE to eat, so most of it was gone....Genevieve clinged on me all night, she had big trouble knowing I will leave. So did I. As it is her birthday today, we celebrated it yesterday and I baked once again my Filipino-Chocolate-Cake. She was thrilled, being the one this time to blow the candles. I was overwhelmed by the love and heartiness everyone showed me, I even struggled a bit, cause I didn't expect that. Jen composed a song on her guitar just for me with all our insider jokes in the text. My family gave me a very nice marblestone with their and my names engraved in it (Considering, they have no money....). Rey, Sally's husband (Jen's family) came especially earlier from a meeting in Manila. One teacher gave me a lovely bracelet - I made a compliment to her one day to one of her bracelets, so she bought me a similar one...The principal of the school handed me a Certificate of appreciation for my work at school - the roofs and the visual aids. I felt happy, flattered, embarrassed, sad, all at once. These 2 months were one of my best experiences in my life. Enriching, interesting, rough, thrilling, lovely, sad, difficult, heavy - encluding all different kinds of emotions and challenges.
Now I look forward to my last diving week on Panglao Island before heading back home, sweet home....
Das war meine letzte Arbeitswoche. Gestern stieg meine Abscheiedsparty bei Jen und es war einfach toll. Alle waren da, die Lehrer, Nachbarn, unsere Familien, Delfin der Tryciclefahrer und natuerlich unsere 5 Hunde, Daisy, Ekit, Shandy, Collie und Baxer. Wir hatten so viel zu essen und Bier, es war unglaublich. Aber die Filipinos lieben es ja zu essen, so hatten wir nicht viele Reste. Genevieve hing den ganzen Abend wie ein Aeffchen an mir, sie hatte einige Probleme mit der Tatsache, dass ich sie verlasse. Ich auch. Da heute ihr Geburtstag ist, feierten wir gestern vor und ich machte einmal mehr den Filipino-Schokolade-Kuchen fuer sie. Sie war begeistert, dass diesmal SIE die Kerzen ausblasen durfte. Von den Leuten wurde mir so viel Liebe und Herzlichkeit entgegengebracht, ich war voellig ueberwaeltigt und konnte fast nicht damit umgehen. Meine Familie schenkte mir einen wunderschoenen Marmorstein mit meinem und ihren Namen eingraviert. Jen komposierte einen Song extra fuer mich auf ihrer Gitarre, im Text alle unsere Inside Jokes. Rey, Sally's Mann (Jens Familie) kam extra frueher von einem Meeting in Manila. Eine Lehrerin schenkte mir eine wunderschoene Kette, weil ich Ihr einmal ein Kompliment fuer ihre Kette gemacht habe. Der Direktor der Schule uebergab mir ein Certificate of Appreciation fuer meine Arbeit an der Schule, die Daecher und die Visual Aids. Ich war traurig, gluecklich, geschmeichelt, beschaemt - alles zusammen. Die Monate hier waren eine meiner besten Erfahrungen meines Lebens. Bereichernd, schoen, traurig, schwierig, interessant, lustig, ueberwaltigend schwer - alles Emotionen und Herausforderungen veschiedenster Art.
Nun schippere ich zurueck nach Manila und fliege am Sonntag fuer meine letzte Tauchwoche nach Panglao Island. Und am 14.9. geht es zurueck nach Hause.......
Samstag, 1. September 2007
Random Long Beach&Romblon

Pics:
Have a break - have a sugarboiled banana! (Teacherconference at school)
Waterpump in our garden
Livingroom at my home
Street in front of my house
Diving in Romblon
My green roofs - finished!!!
Night out in Boracay
Work - creating visual aids at school
Travelling in a Jeepney
Jeepneystop
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